Workshop 3: Methode Drama – Lernen fördern mit Methoden der Dramapädagogik und des Szenischen Spiels

Karl Eigenbauer (A)

25. Oktober von 14 – 18 Uhr – 4 Stunden und/oder am 26. Oktober von 14 – 18 Uhr

Arbeitssprache: Deutsch

maximale Teilnehmerzahl: jeweils 24
freie Plätze am 25. Oktober: 22
freie Plätze am 26. Oktober: 16

 

Kursbeschreibung

Theaterpädagogische Arbeitsweisen sind nicht nur auf Schultheateraufführungen beschränkt. Szenische und dramapädagogische Verfahren können ebenso im Fachunterricht gewinnbringend eingesetzt werden. Die verwendeten Theatertechniken sind hier – als Mittel zum Zweck – immer mit einer pädagogischen oder sozialen Zielsetzung verbunden. Nicht die Qualität der Darstellung steht im Zentrum, sondern der Inhalt.

Dramapädagogische Ansätze schaffen ein kreatives, ganzheitliches und handlungsorientiertes Erleben, Erfassen und Festigen von Unterrichtsstoff, an dem auch Körpersprache, Mimik und Gestik beteiligt sind.

Sie beruhen auf zwei wesentlichen Prinzipien: Identifikation und Aufbau einer fiktiven Situation. Die fiktive Spielwelt schafft einen geschützten Rahmen, innerhalb dessen sich die Schüler*innen erproben können.  Die Schüler*innen identifizieren sich im dramapädagogischen Spiel mit Rollen, deren Einstellungen und Biographien sie kennen lernen sollen (z. B. auch in literarischen Texten). Die Übernahme fremder Identitäten eröffnet ihnen Erfahrungen, deren Zugang ihnen sonst verwehrt bliebe und in denen sie mit Überzeugung handeln (z. B. auch in der Fremdsprache).

Der Workshop vermittelt ein Basisrepertoire an drama- und theaterpädagogischen Methoden und Techniken (Heißer Stuhl, Stimmenskulptur, Standbilder Gedankenallee etc.) unter Einsatz verschiedenster Impulse (Prosatexte, Lyrik, Bilder, Sachthemen, …). In den Unterrichtsbeispielen werden möglichst viele Altersstufen berücksichtigt sein, die Methoden und Techniken sind dabei auswechselbar und übertragbar.

Karl Eigenbauer.jpg

Karl Eigenbauer

Bis 2016 (Pensionierung) Lehrer für Englisch und Geschichte, Schülerberater und Betreuungslehrer am Wiener Musikgymnasium sowie Lehrbeauftragter für Theaterpädagogik an der KPH Wien-Krems; seit 2017 Lehrbeauftragter für Theaterpädagogik an der Universität Wien (Institut für Mathematik); zertifizierter Theaterpädagoge BuT® (= deutscher Bundesverband Theaterpädagogik); zeitweilig Lektor an der FH Wien im berufsbegleitenden Studiengang Personal- und Wissensmanagement; seit vielen Jahren Referent für Theaterpädagogik (Schwerpunkte: Dramapädagogik und Szenisches Spiel, Grundlagenarbeit; Improvisationstheater) sowohl in der Lehrer*innenfortbildung als auch im privaten Sektor im In- und Ausland; von 1996 – 2016 Leiter der bundesweiten Lehrer*innenfortbildung „Sommerworkshop Darstellendes Spiel“ in Hollabrunn; Co-Leitung und Konzeption von Lehrgängen (z. B. Kompetenzlehrgang „Drama in Modern Language Teaching“ des bm:bwk, Masterlehrgang „Theaterpädagogik“ an der KPH Wien-Krems etc.)